Selbstkonzept und Wohlbefinden im Kontext schulischer Inklusion: quantitative und qualitative Befunde

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Authors

Im vorliegenden Beitrag wurde empirisch überprüft, inwieweit sich multiple Selbstkonzeptfacetten von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf im Schwerpunkt Lernen (SPFL) in Abhängigkeit von der Beschulungsart unterscheiden. Hierzu wurden 153 Schüler mit SPF-L aus inklusiven Schulen, 368 Schüler aus Förderschulen und 797 Schüler ohne SPF befragt. Inklusiv beschulte Schüler mit SPF-L wiesen ein deutlich schlechteres akademisches Selbstkonzept auf als die Schüler an Förderschulen und die Schüler ohne SPF. Für das generelle Selbstwertgefühl, Aussehen und die sozialen Selbstkonzeptfacetten Eltern- und Mitschülerbeziehung zeigten sich keine Unterschiede. Schüler mit SPF-L hatten unabhängig von der Beschulungsform ein besseres Selbstkonzept der Lehrerbeziehung. Zusätzlich wurden das allgemeine und das schulische Wohlbefinden von Schülern mithilfe quantitativer und qualitativer Befragungen im Sinne eines Mixed- Method-Ansatzes erfasst.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftEmpirische Pädagogik
Band31
Ausgabennummer3
Seiten (von - bis)230-248
Anzahl der Seiten19
ISSN0931-5020
PublikationsstatusErschienen - 2017

Bibliographische Notiz

Titel d. Heftes: Diversität - Inklusion und Exklusion im Kontext Schule. ISBN 978-3-944996-39-4

    Fachgebiete

  • Psychologie - Inklusion, Mixed Method, Selbstkonzept, Sonderpädagogischer Förderbedarf
Beziehungsdiagramm