Videobasierte Kompetenzforschung im inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht.

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In dem vom BMBF geförderten Projekt Nawi-In (Naturwissenschaftlichen Unterricht inklusiv gestalten)1 gehen wir der Frage nach, welche professionelle Kompetenzentwicklung sich bei Masterstudierenden für inklusiven naturwissenschaftlichen Unterricht feststellen lässt. Dafür erwerben die Studierenden der Fächer Sachunterricht (Primarstufe) und Biologie bzw. Chemie (Sekundarstufe I) in einem Vorbereitungsseminar zur Praxisphase (einsemestriges Praktikum in der Schule) theoretische Grundlagen inklusiven naturwissenschaftlichen Unterrichts. Anhand von Fremdvideovignetten wird ihre Unterrichtswahrnehmung geschult. Während der Praxisphase führen sie eigenen Unterricht durch, videografieren diesen zweimal und reflektieren die Entwicklung im Anschluss. Insgesamt werden zu verschiedenen Messzeitpunkten sowohl Fremdvideos, als auch Eigenvideos der Studierenden eingesetzt, um die Reflexionen der Studierenden zu stimulieren. Durch den Einsatz der Videografie wird das Unterrichtshandeln der Lehramtsstudierenden sichtbar und der Eigen- und Fremdreflexion zugänglich gemacht. Dadurch, dass die Reflexionen und das Unterrichtshandeln der Studierenden in Beziehung zueinander gesetzt werden, kann auf eine Kompetenzentwicklung der Studierenden geschlossen werden. Studien zeigen, dass der Einsatz von Videos auf Studierende motivierend und lernförderlich wirkt (Hoeks, 2011, Seidel et al., 2011) und dadurch die Kompetenzentwicklung für die fachdidaktische Forschung erfassbar wird (Riegel, 2013)
OriginalspracheDeutsch
TitelNaturwissenschaftliche Kompetenzen in der Gesellschaft von morgen : Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik Jahrestagung in Wien 2019
Redakteure/-innenSebastian Habig
Anzahl der Seiten4
ErscheinungsortDuisburg-Essen
VerlagUniversität Duisburg-Essen
Datum2020
Seiten724-727
PublikationsstatusErschienen - 2020

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