Teilnahme am RoboCup German Open 2013

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Das RoboCup-Team des Instituts für Produkt- und Prozessinnovation der Leuphana Universität hat beim RoboCup German Open 2013 in Magdeburg mit einem hervorragenden 2. Platz überzeugt. Die Konkurrenz in Magdeburg war stark. Zu den Mitbewerbern gehörten Teams der RWTH Aachen, der TU Magdeburg, der TU München ebenso wie internationale Teilnehmer aus Ungarn und Japan.

Die Logistics League sponsored by Festo ist eine der neuen Disziplinen der RoboCup League. Die Wettkampfaufgabe besteht darin, drei autonome fahrerlose Transportsysteme (Robotinos) so zu steuern, dass sie auf einem 25 Quadratmeter großen Feld in kürzester Zeit den Materialfluss innerhalb eines simulierten Produktionssystems sicherstellen. Auf einem Nachbarspielfeld versucht sich eine gegnerische Mannschaft an der gleichen Aufgabe. Sieger ist, wer innerhalb von 15 Minuten die meisten Produktionsaufgaben erfüllt. Die ‚Produktionsumgebung’ kannten die Wettbewerbsteilnehmer vorher nicht, mussten also spontan Strategien entwickeln, um die richtige Ware zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen.

Das Leuphana-Team hatte mit mit einigen Problemen zu kämpfen. Kurzfristig eingetretene Regeländerungen machten grundliegende Änderungen in der Softwarearchitektur erforderlich. Vor allem die Integration eines neu eingeführten Leitsystems stellte sich dabei als enorm schwierig heraus und nahm einen Großteil der Vorbereitungsphase in Anspruch. Außerdem mußten die Studierenden auf einige ‘alte Hasen’ aus ihrem Team verzichten, denn die haben inzwischen ihr Studium beendet und ihre berufliche Laufbahn in der Wirtschaft begonnen. Aus dem eingespielten Vizeweltmeister-Team waren nur noch Marvin Eggebrecht, Dennis Flottran und Nicolas Meier übrig. Sie alle sind im Institut für Produkt- und Prozessinnovation bei Professor Georgiadis tätig und streben eine Promotion an. Fünf neue Studenten wurden deshalb in das Team integriert. Sie sollen etappenweise an die anspruchsvollen Aufgaben der Logistics League herangeführt werden.

Während der German Open in Magdeburg hat das Team Leuphana alle entscheidenden Spiele bis zum Finale gewonnen. Dort wartete wie bereits bei den Weltmeisterschaften 2012 das Team der Technischen Universität München und blieb letztlich erneut siegreich. Für das Team Leuphana fällt die Bilanz trotzdem positiv aus: Durch den Sieg bei den German Open 2011 in Magdeburg, einen vierten Platz bei den Weltmeisterschaften 2011 in Istanbul und einen zweiten Platz bei den Weltmeisterschaften in Mexico City im Jahr 2012 sind die Lüneburger zu einer festen Größe in der Logistics League geworden. Angesichts der starken Konkurrenz der großen Universitäten eine beachtliche Leistung.

Quellenangaben

TitelTeilnahme am RoboCup German Open 2013
BekanntheitsgradInternational
LandDeutschland
Datum der Veröffentlichung24.04.13
URLwww.leuphana.de/institute/ppi/forschung-projekte/aktuelle-projekte/robocup/robocup-german-open-2013.html
PersonenNicolas Meier

Beschreibung

Das RoboCup-Team des Instituts für Produkt- und Prozessinnovation der Leuphana Universität hat beim RoboCup German Open 2013 in Magdeburg mit einem hervorragenden 2. Platz überzeugt. Die Konkurrenz in Magdeburg war stark. Zu den Mitbewerbern gehörten Teams der RWTH Aachen, der TU Magdeburg, der TU München ebenso wie internationale Teilnehmer aus Ungarn und Japan.

Die Logistics League sponsored by Festo ist eine der neuen Disziplinen der RoboCup League. Die Wettkampfaufgabe besteht darin, drei autonome fahrerlose Transportsysteme (Robotinos) so zu steuern, dass sie auf einem 25 Quadratmeter großen Feld in kürzester Zeit den Materialfluss innerhalb eines simulierten Produktionssystems sicherstellen. Auf einem Nachbarspielfeld versucht sich eine gegnerische Mannschaft an der gleichen Aufgabe. Sieger ist, wer innerhalb von 15 Minuten die meisten Produktionsaufgaben erfüllt. Die ‚Produktionsumgebung’ kannten die Wettbewerbsteilnehmer vorher nicht, mussten also spontan Strategien entwickeln, um die richtige Ware zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu bringen.

Das Leuphana-Team hatte mit mit einigen Problemen zu kämpfen. Kurzfristig eingetretene Regeländerungen machten grundliegende Änderungen in der Softwarearchitektur erforderlich. Vor allem die Integration eines neu eingeführten Leitsystems stellte sich dabei als enorm schwierig heraus und nahm einen Großteil der Vorbereitungsphase in Anspruch. Außerdem mußten die Studierenden auf einige ‘alte Hasen’ aus ihrem Team verzichten, denn die haben inzwischen ihr Studium beendet und ihre berufliche Laufbahn in der Wirtschaft begonnen. Aus dem eingespielten Vizeweltmeister-Team waren nur noch Marvin Eggebrecht, Dennis Flottran und Nicolas Meier übrig. Sie alle sind im Institut für Produkt- und Prozessinnovation bei Professor Georgiadis tätig und streben eine Promotion an. Fünf neue Studenten wurden deshalb in das Team integriert. Sie sollen etappenweise an die anspruchsvollen Aufgaben der Logistics League herangeführt werden.

Während der German Open in Magdeburg hat das Team Leuphana alle entscheidenden Spiele bis zum Finale gewonnen. Dort wartete wie bereits bei den Weltmeisterschaften 2012 das Team der Technischen Universität München und blieb letztlich erneut siegreich. Für das Team Leuphana fällt die Bilanz trotzdem positiv aus: Durch den Sieg bei den German Open 2011 in Magdeburg, einen vierten Platz bei den Weltmeisterschaften 2011 in Istanbul und einen zweiten Platz bei den Weltmeisterschaften in Mexico City im Jahr 2012 sind die Lüneburger zu einer festen Größe in der Logistics League geworden. Angesichts der starken Konkurrenz der großen Universitäten eine beachtliche Leistung.

Zeitraum24.04.2013
Beziehungsdiagramm