Wir wollen Werte schaffen für die Gesellschaft: Der Public Value im Spannungsfeld zwischen Aktienwert und Gemeinwohl. Eine Fallstudie am Beispiel der Deutsche Börse AG

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Als börsennotierte Aktiengesellschaft, die mit der Frankfurter Wertpapierbörse und der Eurex Deutschland teilrechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts betreibt, ist die Deutsche Börse
AG mehr als „nur“ ein gewinnorientiertes Unternehmen. Aufgrund ihrer besonderen Rechtsstruktur muss sie ihr Handeln sowohl aus privatwirtschaftlicher als auch aus gesellschaftspolitischer
Perspektive rechtfertigen. Was sind konkrete Wertbeiträge, welche Manager der Deutschen Börse in diesem Kontext als Gemeinwohlbeiträge (Public Value) ihrer Unternehmung
identifizieren? Und in welchem Verhältnis stehen diese Beiträge zueinander? Die vorliegende Untersuchung beantwortet diese Fragen im Rahmen einer qualitativen Fallstudie. Im Ergebnis
zeigt sich, dass vor allem die funktionale Aufgabenerfüllung als gesellschaftlich wertvoll gesehen wird. Der vor dem empirischen Hintergrund erarbeitete Bezugsrahmen ermöglicht es, hierbei
zwischen Wertbeiträgen als konkurrierenden und ergänzenden Unternehmenszielen zu unterscheiden. Daraus folgende Implikationen für Theorie und Praxis werden diskutiert.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen
Ausgabenummer2-3
Seiten (von - bis)119-149
Anzahl der Seiten31
ISSN0344-9777
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2013

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