Quo vadis, Vergütungsberichterstattung? Stellungnahme zur Transformation der modifizierten EU-Aktionärsrechterichtlinie 2017/828

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Wenngleich die Berichterstattung über die Vergütung der Organmitglieder im deutschen Handelsrecht auf eine lange Tradition zurückblickt, wird der Vergütungsbericht – mit Ausnahme der Angaben im (Konzern-)Anhang – erstmals durch die EU-Aktionärsrechterichtlinie 2017/828 reguliert. Der vorliegende Beitrag zeigt zunächst aus nationaler Sicht die Normenvielfalt zum Vergütungsbericht auf (Handelsrecht, Deutscher Rechnungslegungsstandard (DRS) 17, Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK), Standards der Global Reporting Initiative (GRI) sowie Framework des IIRC). Neben der Erstellung wird auch auf die Prüfung der Vergütungsberichte eingegangen. Dem schließen sich eine Darstellung der notwendigen Anpassungen des deutschen Rechts durch die modifizierte EU-Aktionärsrechterichtlinie und eine kritische Würdigung zur nationalen Richtlinienumsetzung an. Der Verfasser spricht sich für eine Eingliederung des Vergütungsberichts in die (Konzern-)Erklärung zur Unternehmensführung und eine Beibehaltung der materiellen Prüfung des Vergütungsberichts aus.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftDeutsches Steuerrecht
Jahrgang56
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)208-214
Anzahl der Seiten7
ISSN0012-1347
PublikationsstatusErschienen - 2018

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