The economic and psychological effects of cash transfers in development cooperation

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Authors

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Popularität als Instrument der der internationalen Entwicklungszusammenarbeit untersucht unser Beitrag die ökonomischen und psychologischen Effekte von Geldtransfers. Dabei konzentriert sich dieses Papier insbesondere die Reaktion der lokalen Märkte und die strukturellen Bedingungen für eine erfolgreiche Implementierung sowie die Auswirkungen von Bargeldtransfers auf das Selbstwertgefühl der Empfängerinnen und auf die Selbstverwirklichung von Frauen in Entwicklungsländern. Während die Daten anhand halbstandardisierter Interviewleitfäden mit Experten erhoben wurden, erfolgte die Auswertung in Anlehnung an die der qualitativen Inhaltsanalyse von Philipp Mayring. Unsere Studie zeigt, dass Bargeldtransfers nur selten inflationäre Effekte verursachen, während sie vor allem funktionierende Märkte, bestehende Wertschöpfungsketten und die Erfüllung staatlicher Unterstützungsfunktionen für eine erfolgreiche Implementierung erfordern. Während die Auswirkungen von Bargeldtransfers auf die untersuchten psychologischen Konstrukte von den befragten Experten grundsätzlich positiv bewertet werden, werden einige Implikationen und mögliche psychologische Schattenseiten angesprochen.
Titel in ÜbersetzungDie ökonomischen und psychologischen Effekte von Geldtransfers in der Entwicklungszusammenarbeit
OriginalspracheEnglisch
ZeitschriftInternational Journal of Economics and Business Research
Jahrgang21
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)433-457
Anzahl der Seiten25
ISSN1756-9850
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2021

Bibliographische Notiz

Konstantin Münchau hat einen Bachelor-Abschluss mit
mit Auszeichnung in Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg. Der Schwerpunkt seiner akademischen Ausbildung liegt auf den verschiedenen psychologischen Einflüssen in unterschiedlichen wirtschaftlichen Umfeldern und Rahmenbedingungen. Derzeit absolviert er sein Masterstudium in Philosophie und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Seine Forschung konzentriert sich auf die Wirkungen von Geldtransfers als Instrument der modernen Entwicklungszusammenarbeit sowie auf die multidimensionalen Wirkungen von Social Business und Social Entrepreneurship.

Augustin Suessmair ist Professor für Unternehmensführung, Strategie und
Organisation am Institut für Experimentelle Wirtschaftspsychologie - LüneLab
an der Leuphana Universität Lüneburg, Deutschland. Er promovierte an der
der Universität zu Köln und forschte an der University of California in
Berkeley. Seine Arbeit konzentriert sich auf Verhaltensfragen von Individuen und Gruppen in Organisationen als auch auf Märkten. Seine Forschungsthemen umfassen Verhalten, Macht- und Kontrollfragen in Organisationen. Eines seiner Forschungsinteressen ist Strategieentwicklung und Organisationsverhalten in und von Non-Profit Organisationen.

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