Verbreitung und Bestimmungsgründe verschiedener Formen der Arbeitnehmerpartizipation in Industriebetrieben

Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschungbegutachtet

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Eine empirische Untersuchung mit einem großen Betriebsdatensatz macht deutlich, dass direkte Arbeitnehmerpartizipation in Form von Gruppenarbeit und regelmäßigen Informationsgesprächen mit Mitarbeitern in wesentlich mehr Industriebetrieben zu finden ist als repräsentative Partizipation durch Betriebsräte. Die mitbestimmungsfreie Zone darf damit keinesfalls mit einer partizipationsfreien Zone gleichgesetzt werden. Eine ökonometrische Analyse der Bestimmungsgründe der einzelnen Partizipationsformen ergibt, dass die Existenz von Betriebsräten in erster Linie durch betriebliche Organisations-merkmale, Beschäftigtenstrukturen und damit einher gehende Betriebsratsfunktionen erklärt werden kann, wohingegen die Determinanten direkter Partizipation mit den vorhandenen Daten weniger gut identifizierbar sind. Positive Zusammenhänge zeigen sich zwischen Informationsgesprächen und Gruppenarbeit sowie zwischen Informationsgesprächen und der Existenz eines Betriebsrates, während Gruppenarbeit in einem negativen Zusammenhang mit der Existenz eines Betriebsrates zu stehen scheint.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftIndustrielle Beziehungen
Jahrgang8
Ausgabenummer4
Seiten (von - bis)445-462
Anzahl der Seiten18
ISSN0943-2779
PublikationsstatusErschienen - 2001

Bibliographische Notiz

Zsfassung in engl. Sprache u.d.T.: Existence and determinats of different forms of employee participation in manufacturing firms

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