Der Ansatz der komparativen pädagogischen Berufsgruppenforschung. "Äußere" und "innere" Gemeinsamkeiten der sozialen Welt pädagogisch Tätiger

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Die Eingebundenheit des Subjekts in gesellschaftliche Zusammenhänge hat für das Verständnis von Lernen und Bildung große Bedeutung. Hiernach ist das Lernen von Erwachsenen immer mit ihrer Lebenspraxis verbunden, die konstitutive Bedeutung für ihre je spezifischen Bedürfnisse und Lerninteressen besitzt. Die dafür erforderliche Betonung der Relevanz von Begründungen der Lernenden fundiert einen Großteil erwachsenenpädagogischer Forschungen. Lernen, verstanden als eine soziale Kategorie, ist folglich eingebettet in das Verhältnis von Subjekt und Gesellschaft. Davon ausgehend sind einerseits Subjekte als gesellschaftlich zu verstehen, da ihr Handeln gesellschaftlich vermittelt ist, d.h. dass sie in einem Verhältnis zu allgemein gegebenen Bedeutungsstrukturen stehen. Andererseits sind Subjekte als gesellschaftlich aufzufassen, weil ihr Handeln auf die Erweiterung gesellschaftlicher Teilhabemöglichkeiten in Form von individueller Handlungsfähigkeit abzielt. Vor diesem Hintergrund versammelt der Band erwachsenenpädagogische Perspektiven und Zugänge zu dieser Thematik und bietet Reflexionsmöglichkeiten zu Fragen des Lernens und der Bildung Erwachsener anhand folgender Themenschwerpunkte: • Methodologische und methodische Überlegungen • Räumliche und zeitliche Aspekte • Empirische Einblicke in soziale Welten • Konzeptionelle Zugänge und Reflexionen zu Beratung und Hochschullehre.
OriginalspracheDeutsch
TitelGesellschaftliches Subjekt. Erwachsenenpädagogische Perspektive auf subjektwissenschaftliche Forschung
HerausgeberS. Günther
Anzahl der Seiten12
ErscheinungsortHohengehren
VerlagSchneider Verlag Hohengehren
Datum2014
Seiten170-181
ISBN (Print)978-3-8340-1380-4
PublikationsstatusErschienen - 2014