Zukunftsdiskurse curricular intendiert – Plädoyer für eine ehrliche Lehrplanrezeption
Research output: Journal contributions › Journal articles › Research › peer-review
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In: bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online, No. Spezial 17, 05.2020, p. 1-26.
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TY - JOUR
T1 - Zukunftsdiskurse curricular intendiert – Plädoyer für eine ehrliche Lehrplanrezeption
AU - Hantke, Harald
PY - 2020/5
Y1 - 2020/5
N2 - Im Jahr 2015 wurde von der Weltgemeinschaft die so genannte Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet, die 17 Ziele und 169 Zielvorgaben umfasst. Da der Weg zur Erreichung dieser Ziele und Zielvorgaben bis zum Jahr 2030 jedoch nicht zentral festgelegt ist, sind wir dazu herausgefordert, inter- und intrapersonale Diskurse zur Frage zu führen, wie wir diese Ziele und Zielvorgaben in unserem mitunter ganz persönlichen Verantwortungsbereich verfolgen bzw. erreichen können, sollen oder gar müssen.In diesem Kontext wurde an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ein Projekt durchgeführt, das derartige Diskurse, die auch als Zukunftsdiskurse bezeichnet werden können, als Reaktionen auf Herausforderungen unserer gegenwärtigen nicht-nachhaltigen Lebensweise in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt hat.In diesem Beitrag wird das Projekt mit Hilfe der erkenntnisleitenden These reflektiert, dass Zukunftsdiskurse im Rahmen des Lernfeldansatzes der wirtschaftsberuflichen Bildung curricular intendiert sind und somit auch – ehrlich rezipiert – von Lehrerinnen und Lehrern der wirtschaftsberuflichen Bildung im Unterricht inszeniert werden müssen. Um diese These zu untermauern, wird in diesem Beitrag auf Basis einer curricularen Analyse die Frage erörtert, inwiefern sich die Nachhaltigkeitsidee in den formalen Strukturen der wirtschaftsberuflichen Bildung wiederfindet und wie Lehrerinnen und Lehrer bzw. Schulen der wirtschaftsberuflichen Bildung diese rezipieren müssten.
AB - Im Jahr 2015 wurde von der Weltgemeinschaft die so genannte Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verabschiedet, die 17 Ziele und 169 Zielvorgaben umfasst. Da der Weg zur Erreichung dieser Ziele und Zielvorgaben bis zum Jahr 2030 jedoch nicht zentral festgelegt ist, sind wir dazu herausgefordert, inter- und intrapersonale Diskurse zur Frage zu führen, wie wir diese Ziele und Zielvorgaben in unserem mitunter ganz persönlichen Verantwortungsbereich verfolgen bzw. erreichen können, sollen oder gar müssen.In diesem Kontext wurde an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ein Projekt durchgeführt, das derartige Diskurse, die auch als Zukunftsdiskurse bezeichnet werden können, als Reaktionen auf Herausforderungen unserer gegenwärtigen nicht-nachhaltigen Lebensweise in den Mittelpunkt der Betrachtung gestellt hat.In diesem Beitrag wird das Projekt mit Hilfe der erkenntnisleitenden These reflektiert, dass Zukunftsdiskurse im Rahmen des Lernfeldansatzes der wirtschaftsberuflichen Bildung curricular intendiert sind und somit auch – ehrlich rezipiert – von Lehrerinnen und Lehrern der wirtschaftsberuflichen Bildung im Unterricht inszeniert werden müssen. Um diese These zu untermauern, wird in diesem Beitrag auf Basis einer curricularen Analyse die Frage erörtert, inwiefern sich die Nachhaltigkeitsidee in den formalen Strukturen der wirtschaftsberuflichen Bildung wiederfindet und wie Lehrerinnen und Lehrer bzw. Schulen der wirtschaftsberuflichen Bildung diese rezipieren müssten.
KW - Berufliche Bildung
KW - Lehrplanrezeption
KW - Nachhaltigkeit
KW - Lernfeldansatz
KW - curriculare Analyse
KW - Lernfeldparadoxon
KW - Bildung für nachhaltige Entwicklung
KW - Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung
M3 - Zeitschriftenaufsätze
SP - 1
EP - 26
JO - bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online
JF - bwp@ Berufs- und Wirtschaftspädagogik – online
SN - 1618-8543
IS - Spezial 17
ER -