Von "Eventschuppen" und anderen Dingen: Wahrnehmung als soziale Praxis in kritisch-reziptiven Medienkulturen

Publikation: Beiträge in SammelwerkenAufsätze in KonferenzbändenForschungbegutachtet

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Massenmedien prägen die soziale Wahrnehmung und zeigen sich als Motoren der gesellschaftlichen Transformation. Vor diesem Hintergrund wird in dem Beitrag exemplarisch die Debatte um den Intendantenwechsel an der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz im Frühjahr 2015 behandelt. Die politische Theorie von Ernesto Laclau und Chantal Mouffe in Verbindung mit kultur- und mediensoziologischen Perspektiven bildet dabei den theoretischen Rahmen, von dem ausgehend die empirische Analyse in den Blick genommen werden kann: Wie wird der Konflikt in der deutschen Kulturpublizistik wahrgenommen und medial inszeniert? Dabei stellt sich sowohl die Frage, auf welche Art und Weise die Heterogenität der Kulturen im Spannungsverhältnis zwischen bürgerlichen und populären Künsten gegenwärtig verhandelt wird als auch welche Vorstellungen von Kultur im öffentlichen Diskurs existieren und sich konflikthaft gegenüberstehen.
OriginalspracheDeutsch
TitelWahrnehmen als soziale Praxis : Künste und Sinne im Zusammenspiel
HerausgeberChristiane Schürkmann, Nina Tessa Zahner
Anzahl der Seiten22
ErscheinungsortWiesbaden
VerlagSpringer VS
Datum2021
Seiten193-214
ISBN (Print)978-3-658-31640-2
ISBN (elektronisch)978-3-658-31641-9
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2021
VeranstaltungJahrestagung des Arbeitskreises der Soziologie der Künste in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie - Kunstakademie Düsseldorf, Düsseldorf, Deutschland
Dauer: 04.04.201905.04.2019
https://soziologie.de/fileadmin/sektionen/ak-soziologie-der-kuenste/programm/Tagung_2019.pdf

    Fachgebiete

  • Kulturwissenschaften allg. - Volksbühnendebatte, Politische Theorie, Diskursanalyse, Kritik, Performative Künste, Popkultur, Öffentlichkeit, Kulturkämpfe

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