Bedeutung der postoperativen Übungsbehandlung für das Outcome der distalen Radiusfraktur

Publikation: Beiträge in ZeitschriftenZeitschriftenaufsätzeForschung

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Bedeutung der postoperativen Übungsbehandlung für das Outcome der distalen Radiusfraktur. / Lohsträter, Axel; Moock, Jörn; Germann, S. et al.
in: Trauma und Berufskrankheit, Jahrgang 10, Nr. SUPPL. 2, 01.07.2008, S. 252-255.

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Lohsträter A, Moock J, Germann S, Kohlmann T, Ekkernkamp A. Bedeutung der postoperativen Übungsbehandlung für das Outcome der distalen Radiusfraktur. Trauma und Berufskrankheit. 2008 Jul 1;10(SUPPL. 2):252-255. doi: 10.1007/s10039-007-1330-4

Bibtex

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title = "Bedeutung der postoperativen {\"U}bungsbehandlung f{\"u}r das Outcome der distalen Radiusfraktur",
abstract = "In einer prospektiv randomisierten Studie wurde die Wertigkeit einer konsequenten und strukturierten {\"U}bungsbehandlung auf das Outcome der distalen Radiusfraktur untersucht. Von 380 konsekutiven Patienten konnten 198 in die Studie eingeschlossen und einer Interventions- (IG, gezieltes Management) oder Kontrollgruppe (KG, D-Arzt-Verfahren) randomisiert zugeteilt werden. In der IG erhielten die Behandler Empfehlungen zu Art, Umfang und Ausma{\ss} der durchzuf{\"u}hrenden {\"U}bungsbehandlung. Die Nachbehandlungsempfehlung wurde durch die VBG in ihrer Umsetzung begleitet. In der IG ergab sich ein geringeres Ma{\ss} an verordneter Therapie. Diese wurde jedoch strukturierter und in k{\"u}rzerer Zeit erbracht. Bez{\"u}glich des Outcomes, gemessen in der Minderung der Erwerbsf{\"a}higkeit (MdE), ergab sich, bei k{\"u}rzerer Arbeitsunf{\"a}higkeitszeit, in der IG nur in 12,3% der F{\"a}lle eine MdE, in der KG, trotz scheinbar l{\"a}ngerer Nachbehandlungsphase, dagegen in 27,4%. Das Outcome war somit in der IG signifikant besser, wobei keine h{\"o}heren Therapiekosten zu beobachten waren. Die strukturierte Nachbehandlung im Sinne einer kombinierten Therapie wird in ihrer Bedeutung noch untersch{\"a}tzt, daher scheint eine unterst{\"u}tzende Steuerung geboten. Sie sichert im Zusammenwirken aller Beteiligten einen gr{\"o}{\ss}eren Behandlungserfolg.",
keywords = "Gesundheitswissenschaften, Distal radius fracture, Occupational therapy, Outcome, Rehabilitation, Structured post-treatment",
author = "Axel Lohstr{\"a}ter and J{\"o}rn Moock and S. Germann and Thomas Kohlmann and Axel Ekkernkamp",
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year = "2008",
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doi = "10.1007/s10039-007-1330-4",
language = "Deutsch",
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journal = "Trauma und Berufskrankheit",
issn = "1436-6274",
publisher = "Springer",
number = "SUPPL. 2",

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RIS

TY - JOUR

T1 - Bedeutung der postoperativen Übungsbehandlung für das Outcome der distalen Radiusfraktur

AU - Lohsträter, Axel

AU - Moock, Jörn

AU - Germann, S.

AU - Kohlmann, Thomas

AU - Ekkernkamp, Axel

N1 - Copyright 2011 Elsevier B.V., All rights reserved.

PY - 2008/7/1

Y1 - 2008/7/1

N2 - In einer prospektiv randomisierten Studie wurde die Wertigkeit einer konsequenten und strukturierten Übungsbehandlung auf das Outcome der distalen Radiusfraktur untersucht. Von 380 konsekutiven Patienten konnten 198 in die Studie eingeschlossen und einer Interventions- (IG, gezieltes Management) oder Kontrollgruppe (KG, D-Arzt-Verfahren) randomisiert zugeteilt werden. In der IG erhielten die Behandler Empfehlungen zu Art, Umfang und Ausmaß der durchzuführenden Übungsbehandlung. Die Nachbehandlungsempfehlung wurde durch die VBG in ihrer Umsetzung begleitet. In der IG ergab sich ein geringeres Maß an verordneter Therapie. Diese wurde jedoch strukturierter und in kürzerer Zeit erbracht. Bezüglich des Outcomes, gemessen in der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE), ergab sich, bei kürzerer Arbeitsunfähigkeitszeit, in der IG nur in 12,3% der Fälle eine MdE, in der KG, trotz scheinbar längerer Nachbehandlungsphase, dagegen in 27,4%. Das Outcome war somit in der IG signifikant besser, wobei keine höheren Therapiekosten zu beobachten waren. Die strukturierte Nachbehandlung im Sinne einer kombinierten Therapie wird in ihrer Bedeutung noch unterschätzt, daher scheint eine unterstützende Steuerung geboten. Sie sichert im Zusammenwirken aller Beteiligten einen größeren Behandlungserfolg.

AB - In einer prospektiv randomisierten Studie wurde die Wertigkeit einer konsequenten und strukturierten Übungsbehandlung auf das Outcome der distalen Radiusfraktur untersucht. Von 380 konsekutiven Patienten konnten 198 in die Studie eingeschlossen und einer Interventions- (IG, gezieltes Management) oder Kontrollgruppe (KG, D-Arzt-Verfahren) randomisiert zugeteilt werden. In der IG erhielten die Behandler Empfehlungen zu Art, Umfang und Ausmaß der durchzuführenden Übungsbehandlung. Die Nachbehandlungsempfehlung wurde durch die VBG in ihrer Umsetzung begleitet. In der IG ergab sich ein geringeres Maß an verordneter Therapie. Diese wurde jedoch strukturierter und in kürzerer Zeit erbracht. Bezüglich des Outcomes, gemessen in der Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE), ergab sich, bei kürzerer Arbeitsunfähigkeitszeit, in der IG nur in 12,3% der Fälle eine MdE, in der KG, trotz scheinbar längerer Nachbehandlungsphase, dagegen in 27,4%. Das Outcome war somit in der IG signifikant besser, wobei keine höheren Therapiekosten zu beobachten waren. Die strukturierte Nachbehandlung im Sinne einer kombinierten Therapie wird in ihrer Bedeutung noch unterschätzt, daher scheint eine unterstützende Steuerung geboten. Sie sichert im Zusammenwirken aller Beteiligten einen größeren Behandlungserfolg.

KW - Gesundheitswissenschaften

KW - Distal radius fracture

KW - Occupational therapy

KW - Outcome

KW - Rehabilitation

KW - Structured post-treatment

UR - http://www.scopus.com/inward/record.url?scp=48349083707&partnerID=8YFLogxK

UR - https://www.mendeley.com/catalogue/028fc097-1f94-311d-b011-2acbc7842f61/

U2 - 10.1007/s10039-007-1330-4

DO - 10.1007/s10039-007-1330-4

M3 - Zeitschriftenaufsätze

AN - SCOPUS:48349083707

VL - 10

SP - 252

EP - 255

JO - Trauma und Berufskrankheit

JF - Trauma und Berufskrankheit

SN - 1436-6274

IS - SUPPL. 2

ER -

DOI

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