Ästhetik der Skalierung

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Big Data und hermeneutische Techniken des „close“ und „distant reading“ beschäftigen die Digital Humanities spätestens seit Franco Morettis Proklamation einer Weltliteraturgeschichte. Die geographische, chronologische oder thematische Skalierung herkömmlicher Gegenstandsbereiche der Geistes- und Sozialwissenschaften wohnt auch jüngeren Projekten wie der Global (Art) History und dem Anthropozän inne. Die Tagung „Ästhetik der Skalierung“ nahm sich solcherart Skalierungsprozesse zum Anlass und verhandelte mit VertreterInnen der Literaturwissenschaft, Computerlinguistik, Anglistik, Tanzwissenschaft, Musikwissenschaft, Kunstgeschichte, Soziologie und Medientheorie Skalierung als Kategorie, Denkfigur und Begriff mit Bezug zu den individuellen Forschungsschwerpunkten der eingeladenen ForscherInnen.
OriginalspracheDeutsch
PublikationsstatusErschienen - 11.10.2017
Extern publiziertJa

Bibliographische Notiz

Tagungsbericht „Ästhetik der Skalierung”, Folkwang Universität der Künste, Essen, 8.06.-9.06 2017, Abrufbar auf hsozkult.de (11.10.2017).