Ziele des Studiums, der akademische Arbeitsmarkt und Qualifikationsprozesse in der Hochschule

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Als Ergebnis einer Diagnose der gegenwärtigen akademischen Arbeitsmarktsituation wird festgestellt, dass sich historisch nicht eine generelle Entprivilegierung der akademischen Berufe, sondern vielmehr eine verstärkte Segmentierung in verschiedene Teilgruppen mit unterschiedlichen Lebenschancen abzeichnet. Es wird herausgearbeitet, in welcher Weise Veränderungen der akademischen Arbeitsmarktsituation zu einer verstärkten Differenzierung der sozialen Identität von Hochschulabsolventen führen. In diesem Zusammenhang wird idealtypisch zwischen den Rollendispositionen des "Akademikers", des "Intellektuellen", des "neuen Arbeitnehmers" sowie des "Alternativkulturmitgliedes" unterschieden. Ein weiterer Schwerpunkt besteht darin, die Berufseinmündungsprobleme von Akademikern systematisch in Termini der Statusinkonsistenztheorie zu reformulieren und aus diesem Ansatz heraus empirisch überprüfbare Hypothesen über berufliches, soziales und politisches Verhalten der von Beschäftigungsproblemen Betroffenen abzuleiten.
Original languageGerman
JournalAngewandte Sozialforschung
Volume8
Issue number1/2
Pages (from-to)7-32
Number of pages26
ISSN0587-5234
Publication statusPublished - 1980
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