Folgekonzepte für den Weiterbetrieb von landwirtschaftlichen Biogasanlagen - Eine Betrachtung aus Betreiber- und Bankenperspektive

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title = "Folgekonzepte f{\"u}r den Weiterbetrieb von landwirtschaftlichen Biogasanlagen - Eine Betrachtung aus Betreiber- und Bankenperspektive",
abstract = "Die Nutzung der Produkte aus der lokalen Biogaserzeugung in verschiedenen Sektoren kann sowohl zum Erreichen der Klimaziele als auch der Versorgungssicherheit, speziell f{\"u}r erneuerbaren Strom, W{\"a}rme und Kraftstoff, beitragen. Biogas kann somit einen wichtigen Baustein f{\"u}r die Defossilisierung des Energie- und Mobilit{\"a}tssektors darstellen. Die Entwicklung des gesetzlichen Rahmens in Form der EEG Novellen hat jedoch gezeigt, dass sich in Zukunft durch die Stromerzeugung von landwirtschaftlichen Biogasanlagen voraussichtlich geringere Erl{\"o}se erzielen lassen werden als w{\"a}hrend der ersten Verg{\"u}tungsphase. Um eine Zukunftsperspektive f{\"u}r Bestandsbiogasanlagen zu schaffen, m{\"u}ssen daher durch Folgekonzepte Anpassungen im Anlagenbetrieb realisiert werden. Durch Ver{\"a}nderungen und Erweiterungen des Anlagenbetriebes k{\"o}nnen neue Produkte und M{\"a}rkte und somit Erl{\"o}squellen erschlossen werden. Chancen der Biogastechnologie lassen sich vor allem in der M{\"o}glichkeit der flexiblen Stromerzeugung und in den Potenzialen der Treibhausgaseinsparung gegen{\"u}ber fossilen Treibstoffen identifizieren. Landwirte stehen somit vor der Herausforderung, Entscheidungen {\"u}ber Investitionen zur Realisierung von Folgekonzepten f{\"u}r ihre Biogasanlagen treffen zu m{\"u}ssen. Banken stehen vor der Entscheidung, diese Folgekonzepte zu finanzieren. Die Studie untersucht daher die Tragf{\"a}higkeit (Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit) von Folgekonzepten f{\"u}r landwirtschaftliche Biogasanlagen zur Fortsetzung der Stromvermarktung und zur Umstellung auf die Produktion von Biomethan zur Vermarktung als Bio-Kraftstoff aus Betreiber- und Finanziererperspektive. Es gilt zu pr{\"u}fen, welche Investitionen noch finanzierbar sind und wie sich unterschiedliche Investitionsbetr{\"a}ge auf die Wirtschaftlichkeit der Fortf{\"u}hrung auswirken. ",
keywords = "Betriebswirtschaftslehre",
author = "Katharina Scherzinger and Heinrich Degenhart",
year = "2023",
month = jan,
day = "18",
language = "Deutsch",
volume = "101",
journal = "BERICHTE UBER LANDWIRTSCHAFT",
issn = "2196-5099",
publisher = "Bundesministerium f{\"u}r Ern{\"a}hrung und Landwirtschaft",
number = "1",

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RIS

TY - JOUR

T1 - Folgekonzepte für den Weiterbetrieb von landwirtschaftlichen Biogasanlagen - Eine Betrachtung aus Betreiber- und Bankenperspektive

AU - Scherzinger, Katharina

AU - Degenhart, Heinrich

PY - 2023/1/18

Y1 - 2023/1/18

N2 - Die Nutzung der Produkte aus der lokalen Biogaserzeugung in verschiedenen Sektoren kann sowohl zum Erreichen der Klimaziele als auch der Versorgungssicherheit, speziell für erneuerbaren Strom, Wärme und Kraftstoff, beitragen. Biogas kann somit einen wichtigen Baustein für die Defossilisierung des Energie- und Mobilitätssektors darstellen. Die Entwicklung des gesetzlichen Rahmens in Form der EEG Novellen hat jedoch gezeigt, dass sich in Zukunft durch die Stromerzeugung von landwirtschaftlichen Biogasanlagen voraussichtlich geringere Erlöse erzielen lassen werden als während der ersten Vergütungsphase. Um eine Zukunftsperspektive für Bestandsbiogasanlagen zu schaffen, müssen daher durch Folgekonzepte Anpassungen im Anlagenbetrieb realisiert werden. Durch Veränderungen und Erweiterungen des Anlagenbetriebes können neue Produkte und Märkte und somit Erlösquellen erschlossen werden. Chancen der Biogastechnologie lassen sich vor allem in der Möglichkeit der flexiblen Stromerzeugung und in den Potenzialen der Treibhausgaseinsparung gegenüber fossilen Treibstoffen identifizieren. Landwirte stehen somit vor der Herausforderung, Entscheidungen über Investitionen zur Realisierung von Folgekonzepten für ihre Biogasanlagen treffen zu müssen. Banken stehen vor der Entscheidung, diese Folgekonzepte zu finanzieren. Die Studie untersucht daher die Tragfähigkeit (Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit) von Folgekonzepten für landwirtschaftliche Biogasanlagen zur Fortsetzung der Stromvermarktung und zur Umstellung auf die Produktion von Biomethan zur Vermarktung als Bio-Kraftstoff aus Betreiber- und Finanziererperspektive. Es gilt zu prüfen, welche Investitionen noch finanzierbar sind und wie sich unterschiedliche Investitionsbeträge auf die Wirtschaftlichkeit der Fortführung auswirken.

AB - Die Nutzung der Produkte aus der lokalen Biogaserzeugung in verschiedenen Sektoren kann sowohl zum Erreichen der Klimaziele als auch der Versorgungssicherheit, speziell für erneuerbaren Strom, Wärme und Kraftstoff, beitragen. Biogas kann somit einen wichtigen Baustein für die Defossilisierung des Energie- und Mobilitätssektors darstellen. Die Entwicklung des gesetzlichen Rahmens in Form der EEG Novellen hat jedoch gezeigt, dass sich in Zukunft durch die Stromerzeugung von landwirtschaftlichen Biogasanlagen voraussichtlich geringere Erlöse erzielen lassen werden als während der ersten Vergütungsphase. Um eine Zukunftsperspektive für Bestandsbiogasanlagen zu schaffen, müssen daher durch Folgekonzepte Anpassungen im Anlagenbetrieb realisiert werden. Durch Veränderungen und Erweiterungen des Anlagenbetriebes können neue Produkte und Märkte und somit Erlösquellen erschlossen werden. Chancen der Biogastechnologie lassen sich vor allem in der Möglichkeit der flexiblen Stromerzeugung und in den Potenzialen der Treibhausgaseinsparung gegenüber fossilen Treibstoffen identifizieren. Landwirte stehen somit vor der Herausforderung, Entscheidungen über Investitionen zur Realisierung von Folgekonzepten für ihre Biogasanlagen treffen zu müssen. Banken stehen vor der Entscheidung, diese Folgekonzepte zu finanzieren. Die Studie untersucht daher die Tragfähigkeit (Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit) von Folgekonzepten für landwirtschaftliche Biogasanlagen zur Fortsetzung der Stromvermarktung und zur Umstellung auf die Produktion von Biomethan zur Vermarktung als Bio-Kraftstoff aus Betreiber- und Finanziererperspektive. Es gilt zu prüfen, welche Investitionen noch finanzierbar sind und wie sich unterschiedliche Investitionsbeträge auf die Wirtschaftlichkeit der Fortführung auswirken.

KW - Betriebswirtschaftslehre

UR - https://www.webofscience.com/api/gateway?GWVersion=2&SrcApp=leuphana_woslite&SrcAuth=WosAPI&KeyUT=WOS:000956768700001&DestLinkType=FullRecord&DestApp=WOS

M3 - Zeitschriftenaufsätze

VL - 101

JO - BERICHTE UBER LANDWIRTSCHAFT

JF - BERICHTE UBER LANDWIRTSCHAFT

SN - 2196-5099

IS - 1

ER -

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