Die Krise in der Krise. Sozial-ökologische Perspektiven auf Zuschreibungen, Bestätigungen und Verluste des ‚Reproduktiven’ in Zeiten von ‚Corona’

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Die Krise in der Krise. Sozial-ökologische Perspektiven auf Zuschreibungen, Bestätigungen und Verluste des ‚Reproduktiven’ in Zeiten von ‚Corona’. / Mölders, Tanja; Hofmeister, Sabine.

In: Gender, Vol. 13, No. 2, 2021, p. 48-63.

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author = "Tanja M{\"o}lders and Sabine Hofmeister",
year = "2021",
doi = "10.3224/gender.v13i2.04",
language = "Deutsch",
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pages = "48--63",
journal = "Gender",
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publisher = "Verlag Babara Budrich",
number = "2",

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RIS

TY - JOUR

T1 - Die Krise in der Krise. Sozial-ökologische Perspektiven auf Zuschreibungen, Bestätigungen und Verluste des ‚Reproduktiven’ in Zeiten von ‚Corona’

AU - Mölders, Tanja

AU - Hofmeister, Sabine

PY - 2021

Y1 - 2021

N2 - Die ‚Corona-Krise‘ fordert die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend heraus. Dies gilt für die gesellschaftlichen Naturverhältnisse ebenso wie für die darin eingeschriebenen Geschlechterverhältnisse. Unserem Beitrag liegt die These zugrunde, dass ein ‚gutes‘ und damit nachhaltiges Leben die Sicherungder Reproduktionsfähigkeit von ‚Natur‘ und Gesellschaft gleichermaßen voraussetzt. Entsprechend fragen wir nach den Verbindungen zwischen der sozialen und ökologischen Sphäre. Dazu gehen wir im Anschluss an dassozial-ökologische Konzept (Re-)Produktivität davon aus, dass die Trennung und Hierarchisierung einer produktiven und einer sogenannten reproduktiven Sphäre, wie sie das kapitalistische Gesellschaftssystem strukturell prägt, krisenverursachend ist. Ob und inwieweit die ‚Corona-Krise‘ zu Irritationen dieser sicher geglaubten Zuschreibungen und Trennungen führt oder/und es zu Verschiebungen und Neukonfigurationen kommt, ist die erkenntnisleitende Frage unseres Beitrags, der wir anhand von ausgewählten Diagnosen,Begriffen und politischen Maßnahmen nachgehen, die sich im Zuge des Corona-Krisenmanagements etabliert haben.

AB - Die ‚Corona-Krise‘ fordert die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend heraus. Dies gilt für die gesellschaftlichen Naturverhältnisse ebenso wie für die darin eingeschriebenen Geschlechterverhältnisse. Unserem Beitrag liegt die These zugrunde, dass ein ‚gutes‘ und damit nachhaltiges Leben die Sicherungder Reproduktionsfähigkeit von ‚Natur‘ und Gesellschaft gleichermaßen voraussetzt. Entsprechend fragen wir nach den Verbindungen zwischen der sozialen und ökologischen Sphäre. Dazu gehen wir im Anschluss an dassozial-ökologische Konzept (Re-)Produktivität davon aus, dass die Trennung und Hierarchisierung einer produktiven und einer sogenannten reproduktiven Sphäre, wie sie das kapitalistische Gesellschaftssystem strukturell prägt, krisenverursachend ist. Ob und inwieweit die ‚Corona-Krise‘ zu Irritationen dieser sicher geglaubten Zuschreibungen und Trennungen führt oder/und es zu Verschiebungen und Neukonfigurationen kommt, ist die erkenntnisleitende Frage unseres Beitrags, der wir anhand von ausgewählten Diagnosen,Begriffen und politischen Maßnahmen nachgehen, die sich im Zuge des Corona-Krisenmanagements etabliert haben.

KW - Gender und Diversity

KW - Soziale Ökologie,

KW - Gesellschaftliche Naturverhältnisse

KW - Geschlechterverhältnisse

KW - Corona- Krise

KW - (Re-)Produktivität

UR - https://www.gender-zeitschrift.de//fileadmin/media/media-fgf/download/GENDER_2_Inhalt_1_.pdf

UR - https://www.budrich-journals.de/index.php/gender/article/view/37576

U2 - 10.3224/gender.v13i2.04

DO - 10.3224/gender.v13i2.04

M3 - Zeitschriftenaufsätze

VL - 13

SP - 48

EP - 63

JO - Gender

JF - Gender

SN - 1868-7245

IS - 2

ER -

DOI