Städtische Raumproduktion durch touristische Praktiken

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Städte sind nicht nur Heimaträume oder ökonomische Zentren, sondern auch touristische Destinationen. In der Postmoderne ist dies mit einer zunehmenden Verschränkung von Tourismus und Alltag verbunden: Städtischer Alltag wird als touristische Sehenswürdigkeit in den Blick genommen und geriert als Lifeseeing zum Garanten für vermeintlich authentische Erlebnisse. Gleichzeitig unterscheiden sich Touristen und Stadtbewohner in Zeiten einer fortschreitenden Touristifizierung des Alltags immer weniger voneinander. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen wird aufgezeigt, wie touristische Praktiken nicht-touristischer Akteure in die städtische Raumproduktion eingreifen. An verschiedenen Beispielen der Resignifizierung touristischer Praktiken werden die Konturen eines oppositional post-tourism (Munt) aufgezeigt, der auf der Basis touristischer Praktiken sowohl den Stadtraum verändert als auch das Verhältnis von Einwohnern zu ihren Städten. Damit versteht sich der Beitrag als Erklärungsversuch hinsichtlich der Veränderungsprozesse vormals typischer Muster des Stadttouristischen.
OriginalspracheDeutsch
ZeitschriftZeitschrift für Tourismuswissenschaft
Band10
Ausgabennummer1
Seiten (von - bis)7-27
Anzahl der Seiten21
ISSN1867-9501
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 06.2018

    Fachgebiete

  • Tourismuswissenschaften - Raumproduktion, Lefebvre, touristische Praktiken, Städtetourismus, Touristifizierung des Alltags

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