Entwicklung und Stand von Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland

Publikation: Arbeits- oder Diskussionspapiere und BerichteArbeits- oder Diskussionspapiere

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Entwicklung und Stand von Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland. / Kahla, Franziska; Holstenkamp, Lars; Müller, Jakob R.; Degenhart, Heinrich.

Lüneburg : Leuphana Universität Lüneburg, 2017. (Arbeitspapierreihe Wirtschaft & Recht; Nr. 27).

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Kahla, F, Holstenkamp, L, Müller, JR & Degenhart, H 2017 'Entwicklung und Stand von Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland' Arbeitspapierreihe Wirtschaft & Recht, Nr. 27, Leuphana Universität Lüneburg, Lüneburg.

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Kahla, F., Holstenkamp, L., Müller, J. R., & Degenhart, H. (2017). Entwicklung und Stand von Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland. (Arbeitspapierreihe Wirtschaft & Recht; Nr. 27). Leuphana Universität Lüneburg.

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Kahla F, Holstenkamp L, Müller JR, Degenhart H. Entwicklung und Stand von Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland. Lüneburg: Leuphana Universität Lüneburg. 2017 Mai. (Arbeitspapierreihe Wirtschaft & Recht; 27).

Bibtex

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title = "Entwicklung und Stand von B{\"u}rgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland",
abstract = "Im vorliegenden Arbeitspapier wird eine Sch{\"a}tzung zur Zahl und Entwicklung von B{\"u}rgerenergiegesellschaf-ten und von Energiegenossenschaften pr{\"a}sentiert, basierend auf einer Auswertung zweier Datenbanken, die die Autorin und Autoren pflegen. Bis 2014 konnte ein starker Anstieg an Neugr{\"u}ndungen im Bereich B{\"u}rgerenergiegesellschaften in Deutsch-land beobachtet werden. Sp{\"a}testens dann kam jedoch die Gr{\"u}ndungswelle bei den Energiegenossenschaf-ten zum Erliegen. Der deutliche R{\"u}ckgang in diesem Bereich der dezentralen Energieversorgung konnte nur bedingt durch Neugr{\"u}ndungen in der Form der GmbH & Co. KG abgefedert werden. Diese Verschiebung von Genossenschaften zu anderen Gesch{\"a}ftsmodellen ist vorrangig gekoppelt an die Energievorhaben, die mit den jeweiligen Gesellschaften umgesetzt werden: In den letzten Jahren ist der Zubau von Windenergie an Land best{\"a}ndig vorangetrieben worden, auch mit Hilfe von B{\"u}rgerenergieanlagen; der Zubau von Photovol-taikanlagen ist im selben Zeitraum deutlich zur{\"u}ckgegangen. Ebenso konnten seit 2009 vermehrt Insolven-zen oder Liquidationen und daraus bedingte Aufl{\"o}sungen von B{\"u}rgerenergiegesellschaften und Energiege-nossenschaften registriert werden. Von den momentan bestehenden B{\"u}rgerenergiegesellschaften ist die Mehrheit in der Energieproduktion t{\"a}tig. Die zweitgr{\"o}{\ss}te Gruppe betreibt Netze, vorrangig (Nah-)W{\"a}rmenetze. Bei der Energieproduktion liegt der Schwerpunkt noch immer auf dem Betrieb von Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Regional sind in den Bundesl{\"a}ndern Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die meisten B{\"u}r-gerenergiegesellschaften sowie Energiegenossenschaften zu finden.",
keywords = "Betriebswirtschaftslehre, B{\"u}rgerbeteiligung, B{\"u}rgerenergiegesellschaft, Energiegenossenschaft",
author = "Franziska Kahla and Lars Holstenkamp and M{\"u}ller, {Jakob R.} and Heinrich Degenhart",
year = "2017",
month = may,
language = "Deutsch",
series = "Arbeitspapierreihe Wirtschaft & Recht",
publisher = "Leuphana Universit{\"a}t L{\"u}neburg",
number = "27",
address = "Deutschland",
type = "WorkingPaper",
institution = "Leuphana Universit{\"a}t L{\"u}neburg",

}

RIS

TY - UNPB

T1 - Entwicklung und Stand von Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland

AU - Kahla, Franziska

AU - Holstenkamp, Lars

AU - Müller, Jakob R.

AU - Degenhart, Heinrich

PY - 2017/5

Y1 - 2017/5

N2 - Im vorliegenden Arbeitspapier wird eine Schätzung zur Zahl und Entwicklung von Bürgerenergiegesellschaf-ten und von Energiegenossenschaften präsentiert, basierend auf einer Auswertung zweier Datenbanken, die die Autorin und Autoren pflegen. Bis 2014 konnte ein starker Anstieg an Neugründungen im Bereich Bürgerenergiegesellschaften in Deutsch-land beobachtet werden. Spätestens dann kam jedoch die Gründungswelle bei den Energiegenossenschaf-ten zum Erliegen. Der deutliche Rückgang in diesem Bereich der dezentralen Energieversorgung konnte nur bedingt durch Neugründungen in der Form der GmbH & Co. KG abgefedert werden. Diese Verschiebung von Genossenschaften zu anderen Geschäftsmodellen ist vorrangig gekoppelt an die Energievorhaben, die mit den jeweiligen Gesellschaften umgesetzt werden: In den letzten Jahren ist der Zubau von Windenergie an Land beständig vorangetrieben worden, auch mit Hilfe von Bürgerenergieanlagen; der Zubau von Photovol-taikanlagen ist im selben Zeitraum deutlich zurückgegangen. Ebenso konnten seit 2009 vermehrt Insolven-zen oder Liquidationen und daraus bedingte Auflösungen von Bürgerenergiegesellschaften und Energiege-nossenschaften registriert werden. Von den momentan bestehenden Bürgerenergiegesellschaften ist die Mehrheit in der Energieproduktion tätig. Die zweitgrößte Gruppe betreibt Netze, vorrangig (Nah-)Wärmenetze. Bei der Energieproduktion liegt der Schwerpunkt noch immer auf dem Betrieb von Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Regional sind in den Bundesländern Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die meisten Bür-gerenergiegesellschaften sowie Energiegenossenschaften zu finden.

AB - Im vorliegenden Arbeitspapier wird eine Schätzung zur Zahl und Entwicklung von Bürgerenergiegesellschaf-ten und von Energiegenossenschaften präsentiert, basierend auf einer Auswertung zweier Datenbanken, die die Autorin und Autoren pflegen. Bis 2014 konnte ein starker Anstieg an Neugründungen im Bereich Bürgerenergiegesellschaften in Deutsch-land beobachtet werden. Spätestens dann kam jedoch die Gründungswelle bei den Energiegenossenschaf-ten zum Erliegen. Der deutliche Rückgang in diesem Bereich der dezentralen Energieversorgung konnte nur bedingt durch Neugründungen in der Form der GmbH & Co. KG abgefedert werden. Diese Verschiebung von Genossenschaften zu anderen Geschäftsmodellen ist vorrangig gekoppelt an die Energievorhaben, die mit den jeweiligen Gesellschaften umgesetzt werden: In den letzten Jahren ist der Zubau von Windenergie an Land beständig vorangetrieben worden, auch mit Hilfe von Bürgerenergieanlagen; der Zubau von Photovol-taikanlagen ist im selben Zeitraum deutlich zurückgegangen. Ebenso konnten seit 2009 vermehrt Insolven-zen oder Liquidationen und daraus bedingte Auflösungen von Bürgerenergiegesellschaften und Energiege-nossenschaften registriert werden. Von den momentan bestehenden Bürgerenergiegesellschaften ist die Mehrheit in der Energieproduktion tätig. Die zweitgrößte Gruppe betreibt Netze, vorrangig (Nah-)Wärmenetze. Bei der Energieproduktion liegt der Schwerpunkt noch immer auf dem Betrieb von Photovoltaik- und Windenergieanlagen. Regional sind in den Bundesländern Bayern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen die meisten Bür-gerenergiegesellschaften sowie Energiegenossenschaften zu finden.

KW - Betriebswirtschaftslehre

KW - Bürgerbeteiligung

KW - Bürgerenergiegesellschaft

KW - Energiegenossenschaft

M3 - Arbeits- oder Diskussionspapiere

T3 - Arbeitspapierreihe Wirtschaft & Recht

BT - Entwicklung und Stand von Bürgerenergiegesellschaften und Energiegenossenschaften in Deutschland

PB - Leuphana Universität Lüneburg

CY - Lüneburg

ER -

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