Die Kleine Münze im Urheberrecht: Analyse des ökonomischen Aspekts des Werkbegriffs
Publikation: Bücher und Anthologien › Monografien › Forschung
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Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 2014. 312 S. (Schriftenreihe des Archivs für Urheber- und Medienrecht (UFITA); Band 273).
Publikation: Bücher und Anthologien › Monografien › Forschung
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TY - BOOK
T1 - Die Kleine Münze im Urheberrecht: Analyse des ökonomischen Aspekts des Werkbegriffs
AU - Bisges, Marcel
N1 - Zugl.: Lüneburg, Univ., Diss., 2014
PY - 2014
Y1 - 2014
N2 - Der Autor weist mittels einer empirischen Untersuchung von 118 Kleine-Münze-Fällen nach, dass Gerichtsentscheidungen über die urheberrechtliche Schutzfähigkeit eines Erzeugnisses im Wesentlichen nicht von der ohnehin objektiv kaum bestimmbaren Gestaltungshöhe des Erzeugnisses abhängen, sondern in Wahrheit von seinem Herstellungsaufwand – dies, obwohl Rechtsprechung und Literatur ausdrücklich betonen, dass ökonomische Aspekte bei der Entscheidung keine Rolle spielen sollen.Mittels einer ökonomisch-theoretischen Analyse erklärt er, dass die Berücksichtigung des Herstellungsaufwands unter Wohlfahrtsgesichtspunkten sinnvoll ist, zu effizienten und gerechten Ergebnissen führt und nicht länger verdeckt werden sollte. Sowohl aus juristischer als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht dürfe nicht länger auf die Gestaltungshöhe abgestellt werden. Er schlägt daher eine verbesserte Werkdefinition vor, die anstelle der Gestaltungshöhe den Herstellungsaufwand des Erzeugnisses berücksichtigt
AB - Der Autor weist mittels einer empirischen Untersuchung von 118 Kleine-Münze-Fällen nach, dass Gerichtsentscheidungen über die urheberrechtliche Schutzfähigkeit eines Erzeugnisses im Wesentlichen nicht von der ohnehin objektiv kaum bestimmbaren Gestaltungshöhe des Erzeugnisses abhängen, sondern in Wahrheit von seinem Herstellungsaufwand – dies, obwohl Rechtsprechung und Literatur ausdrücklich betonen, dass ökonomische Aspekte bei der Entscheidung keine Rolle spielen sollen.Mittels einer ökonomisch-theoretischen Analyse erklärt er, dass die Berücksichtigung des Herstellungsaufwands unter Wohlfahrtsgesichtspunkten sinnvoll ist, zu effizienten und gerechten Ergebnissen führt und nicht länger verdeckt werden sollte. Sowohl aus juristischer als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht dürfe nicht länger auf die Gestaltungshöhe abgestellt werden. Er schlägt daher eine verbesserte Werkdefinition vor, die anstelle der Gestaltungshöhe den Herstellungsaufwand des Erzeugnisses berücksichtigt
KW - Urheberrecht
KW - Kleine Münze
KW - Werk
KW - Immaterialgüterrecht
UR - https://opac.k10plus.de/DB=2.299/PPNSET?PPN=1659412250
U2 - 10.5771/9783845257815
DO - 10.5771/9783845257815
M3 - Monografien
SN - 9783845257815
T3 - Schriftenreihe des Archivs für Urheber- und Medienrecht (UFITA)
BT - Die Kleine Münze im Urheberrecht: Analyse des ökonomischen Aspekts des Werkbegriffs
PB - Nomos Verlagsgesellschaft
CY - Baden-Baden
ER -
