Die Kleine Münze im Urheberrecht: Analyse des ökonomischen Aspekts des Werkbegriffs

Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschung

Authors

  • Marcel Bisges
Der Autor weist mittels einer empirischen Untersuchung von 118 Kleine-Münze-Fällen nach, dass Gerichtsentscheidungen über die urheberrechtliche Schutzfähigkeit eines Erzeugnisses im Wesentlichen nicht von der ohnehin objektiv kaum bestimmbaren Gestaltungshöhe des Erzeugnisses abhängen, sondern in Wahrheit von seinem Herstellungsaufwand – dies, obwohl Rechtsprechung und Literatur ausdrücklich betonen, dass ökonomische Aspekte bei der Entscheidung keine Rolle spielen sollen.Mittels einer ökonomisch-theoretischen Analyse erklärt er, dass die Berücksichtigung des Herstellungsaufwands unter Wohlfahrtsgesichtspunkten sinnvoll ist, zu effizienten und gerechten Ergebnissen führt und nicht länger verdeckt werden sollte. Sowohl aus juristischer als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht dürfe nicht länger auf die Gestaltungshöhe abgestellt werden. Er schlägt daher eine verbesserte Werkdefinition vor, die anstelle der Gestaltungshöhe den Herstellungsaufwand des Erzeugnisses berücksichtigt
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortBaden-Baden
VerlagNomos Verlagsgesellschaft
Anzahl der Seiten312
ISBN (Print)9783845257815
ISBN (elektronisch)9783848717750
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2014

Publikationsreihe

NameSchriftenreihe des Archivs für Urheber- und Medienrecht (UFITA)
VerlagNomos
Band273
ISSN (elektronisch)0582-0804

Bibliographische Notiz

Zugl.: Lüneburg, Univ., Diss., 2014

    Fachgebiete

  • Urheberrecht, Kleine Münze, Werk, Immaterialgüterrecht

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