Visuelle Konstruktionen von Klima und Klimawandel in den Medien: Ein Forschungsüberblick

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Visuelle Konstruktionen von Klima und Klimawandel in den Medien: Ein Forschungsüberblick. / Grittmann, Elke.
Das Medien-Klima: Fragen und Befunde der kommunikationswissenschaftlichen Klimaforschung. ed. / Irene Neverla; Mike S. Schäfer. Wiesbaden: Springer VS, 2012. p. 171-196.

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Grittmann, E 2012, Visuelle Konstruktionen von Klima und Klimawandel in den Medien: Ein Forschungsüberblick. in I Neverla & MS Schäfer (eds), Das Medien-Klima: Fragen und Befunde der kommunikationswissenschaftlichen Klimaforschung. Springer VS, Wiesbaden, pp. 171-196. https://doi.org/10.1007/978-3-531-94217-9_8

APA

Grittmann, E. (2012). Visuelle Konstruktionen von Klima und Klimawandel in den Medien: Ein Forschungsüberblick. In I. Neverla, & M. S. Schäfer (Eds.), Das Medien-Klima: Fragen und Befunde der kommunikationswissenschaftlichen Klimaforschung (pp. 171-196). Springer VS. https://doi.org/10.1007/978-3-531-94217-9_8

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Grittmann E. Visuelle Konstruktionen von Klima und Klimawandel in den Medien: Ein Forschungsüberblick. In Neverla I, Schäfer MS, editors, Das Medien-Klima: Fragen und Befunde der kommunikationswissenschaftlichen Klimaforschung. Wiesbaden: Springer VS. 2012. p. 171-196 doi: 10.1007/978-3-531-94217-9_8

Bibtex

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RIS

TY - CHAP

T1 - Visuelle Konstruktionen von Klima und Klimawandel in den Medien

T2 - Ein Forschungsüberblick

AU - Grittmann, Elke

PY - 2012

Y1 - 2012

N2 - Im September 2011 berichtet der Spiegel über die kleine Nordseeinsel Hallig Gröde – ein mit insgesamt elf Bewohnern nicht unbedingt nachrichtenträchtiger Ort. Doch die kleine Insel, so der Tenor des Beitrags, könne möglicherweise existentiell vom Klimawandel betroffen werden. Sollte der Meeresspiegel steigen, wäre das der Untergang der Insel: Es droht das „Tonga in der Nordsee“ (Der Spiegel 2011: 40). Um diese mögliche Folge auch konkret vor Augen zu führen, eröffnet eine fotografische Aufnahme der Hallig Gröde bei Hochwasser den Artikel (s. Abb. 1). Solche Bilder von Hochwasserkatastrophen im eigenen Land begleiten die Klimaberichterstattung des Spiegel seit das Nachrichtenmagazin die „Klimakatastrophe“ 1986 auf den Titel setzte (s. Abb. 1, vgl. Weingart u. a. 2008): Das Titelbild der Ausgabe zeigt eine Fotomontage vom Kölner Dom, dessen Fundamente in der Vergangenheit immer wieder einmal von Hochwasser umspült worden waren. Nur noch Teile des Schiffs und die Türme ragen aus einer einzigen, unendlich erscheinenden Wasserfläche heraus. Die Symbolik ist eindeutig: Der Untergang des christlichen Abendlandes und seiner Kultur steht bevor.

AB - Im September 2011 berichtet der Spiegel über die kleine Nordseeinsel Hallig Gröde – ein mit insgesamt elf Bewohnern nicht unbedingt nachrichtenträchtiger Ort. Doch die kleine Insel, so der Tenor des Beitrags, könne möglicherweise existentiell vom Klimawandel betroffen werden. Sollte der Meeresspiegel steigen, wäre das der Untergang der Insel: Es droht das „Tonga in der Nordsee“ (Der Spiegel 2011: 40). Um diese mögliche Folge auch konkret vor Augen zu führen, eröffnet eine fotografische Aufnahme der Hallig Gröde bei Hochwasser den Artikel (s. Abb. 1). Solche Bilder von Hochwasserkatastrophen im eigenen Land begleiten die Klimaberichterstattung des Spiegel seit das Nachrichtenmagazin die „Klimakatastrophe“ 1986 auf den Titel setzte (s. Abb. 1, vgl. Weingart u. a. 2008): Das Titelbild der Ausgabe zeigt eine Fotomontage vom Kölner Dom, dessen Fundamente in der Vergangenheit immer wieder einmal von Hochwasser umspült worden waren. Nur noch Teile des Schiffs und die Türme ragen aus einer einzigen, unendlich erscheinenden Wasserfläche heraus. Die Symbolik ist eindeutig: Der Untergang des christlichen Abendlandes und seiner Kultur steht bevor.

KW - Medien- und Kommunikationswissenschaft

U2 - 10.1007/978-3-531-94217-9_8

DO - 10.1007/978-3-531-94217-9_8

M3 - Aufsätze in Sammelwerken

SN - 978-3-531-17752-4

SP - 171

EP - 196

BT - Das Medien-Klima

A2 - Neverla, Irene

A2 - Schäfer, Mike S.

PB - Springer VS

CY - Wiesbaden

ER -

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