Finance and Justice in Low-Carbon Energy Transitions

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Bis zu 61 Billionen Euro an Investitionen in Energiesysteme sind notwendig, um den Pariser Vertrag zu erfüllen. Die Mobilisierung von so viel Kapital ist eine große Herausforderung. In dieser Hinsicht verändert sich Energiepolitik, um die Bedürfnisse kommerzieller Finanzierung zu erfüllen. Allerdings wurde bislang wenig getan, um die Gerechtigkeitsimplikationen dieser Kapitalmobilisierung zu hinterfragen und zu untersuchen, welche Alternativen zu kommerziell orientierten Finanzierungsformen für kohlenstoffarme Energiesysteme bestehen. Dieser Beitrag nutzt eine vergleichende Analyse zweier entwickelter Länder, um "alternative" Formen der Finanzierung zu untersuchen, die in jeder der nationalen Energieinvestitionslandschaften operieren. Wir stellen fest, dass alternative Finanzierung oft in einen Gegensatz zu kommerzieller Finanzierung gesetzt wird. Alternative Finanzierung ist in beiden Nationen durch finanzielle Gerechtigkeitswirkungen motiviert, die in der aktuellen Energiepolitik kaum Berücksichtigung finden. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass sechs Prinzipien zentral für "gerechte" Energiefinanzierung sind: Erschwinglichkeit, Good Governance, gerechte Prozesse, intragenerationelle Gerechtigkeit, räumliche Gerechtigkeit und finanzielle Resilienz. Energiepolitik, die Kapital mobilisieren will, sollte diese sechs Prinzipien berücksichtigen.
Titel in ÜbersetzungFinanzierung und Gerechtigkeit im Rahmen von Energietransformationen hin zu niedrigen Emissionen
OriginalspracheEnglisch
ZeitschriftApplied Energy
Jahrgang222
AusgabenummerJuly 2018
Seiten (von - bis)772-780
Anzahl der Seiten9
ISSN0306-2619
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 15.07.2018

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