Wirtschaft – Macht – Bürgerbewusstsein: Walter Euckens Beitrag zur sozioökonomischen Bildung

Publikation: Bücher und AnthologienMonografienForschungbegutachtet

Authors

Moritz Peter Haarmann nimmt das Leben und Werk des Ökonomen Walter Eucken (1891–1950) aus einer ganzheitlichen sozialwissenschaftlichen Perspektive in den Blick. Der Autor verdeutlicht: Euckens Forderung nach einer machtfeindlichen Wirtschaftsordnung bildet das ordnungspolitische Äquivalent zum demokratischen Rechtsstaat. Seine politisch gesicherte „Wettbewerbsordnung“ repräsentiert ein ethisch unterlegtes Kontrastprogramm zur „freien“ Marktwirtschaft. Als Gegenentwurf zu einer disziplinären Engführung der Wirtschaftswissenschaften verkörpert die Theorieentwicklung des „Ordoliberalen“ eine Sozioökonomik par excellence. Euckens Appell, die gesellschaftlichen BereichePolitik und Wirtschaft unter dem Primat des freiheitssichernden Rechtsstaats dialogisch aufeinander zu beziehen, ist insbesondere auch für die Diskussion einer adäquaten Konzeptiondes ökonomischen Lernens fürallgemeinbildende Schulen interessant.
OriginalspracheDeutsch
ErscheinungsortWiesbaden
VerlagSpringer VS
Anzahl der Seiten574
ISBN (Print)978-3-658-11606-4
ISBN (elektronisch)978-3-658-11607-1
DOIs
PublikationsstatusErschienen - 2015
Extern publiziertJa

Publikationsreihe

NameBürgerbewusstsein

Bibliographische Notiz

Zugl.: Dissertation, Leibniz Universität Hannover. 2014

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