Szenarien zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele in Stadt und Landkreis Lüneburg: Implikationen für die Steuerung von Landnutzung

Projekt: Andere

Projektbeteiligte

Zielkonflikte, die sich aus verschiedenen Möglichkeiten der Landnutzung ergeben, haben in den vergangenen Jahren in Städten und Landkreisen stark zugenommen. Gleichzeitig gibt es eine starke Veränderung und Erweiterung in der Indikatorik, Verknüpfung und Analyse von Landnutzung und den Steuerungselementen, die das Management dieser Flächen zulassen. Ergänzend zu den lange etablierten Ansätzen der Raumplanung werden zurzeit neuartige Ansätze für Indikatoren und Analysen entwickelt, die zum Beispiel auf den UN-Nachhaltigkeitszielen1 beruhen. Somit gibt es neben den grundsätzlichen Zielkonflikten der Landnutzung weitere methodische und inhaltliche Herausforderungen, die neue Lösungsansätze erfordern.
Folgende Fragen werden in dem Forschungsprojekt adressiert:
1) Welche Szenarien und Interessenskonflikte bezüglich Landnutzung ergeben sich in Stadt und Landkreis Lüneburg aus der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele auf lokaler Ebene?
2) Wie können Instrumente zur Steuerung von Landnutzung dazu beitragen diese Szenarien zu realisieren und den Interessensausgleich zwischen Stadt und ländlichem Raum zu verbessern?
3) Wie können die in der Projektregion gewonnenen Erkenntnisse auf andere Regionen übertragen werden?

Das Projekt wird in Zusammenarbeit zwischen der Leuphana Universität Lüneburg, der Hansestadt Lüneburg, dem Landkreis Lüneburg und dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Niedersachsen durchgeführt. Gleichzeitig treten der Bauernverband Nordostniedersachsen, der
HWK Lüneburg-Braunschweig-Stade, die IHK Lüneburg-Wolfsburg und die LüWoBau Lüneburger Wohnungsbau GmbH als Praxispartner auf.
StatusLaufend
Zeitraum01.02.2030.09.20
Beziehungsdiagramm