Say on pay voting in the German two tier system

Projekt: Dissertationsprojekt

Projektbeteiligte

Die Vergütung von Vorständen wird sowohl in der wissenschaftlichen Fachliteratur als auch in den öffentlichen Medien seit Jahren kontrovers diskutiert. Um die zum Teil als ‚exzessiv‘ empfundenen Vergütungen zu regulieren und die Interessen der Aktionäre zu stärken haben mehrere Länder sogenannte ‚Say-on-Pay‘ Regelungen erlassen.

Say-on-Pay bezeichnet im Allgemeinen die Möglichkeit, dass Aktionäre während der Jahreshauptversammlung über die Angemessenheit der Vorstandsvergütung abstimmen. Auch wenn diese Abstimmungen vielfach nicht bindend sind zeigen erst Forschungsergebnisse aus Ablehnungsquoten resultierende Veränderungen der Vergütungsstruktur oder -höhe.


Im Rahmen des Forschungsprojektes werden zunächst die Faktoren ermittelt welche die Unternehmen zu einer Aufnahme der Say-on-Pay Abstimmung auf die Tagesordnung der Hauptversammlung bewegen. Darüber hinaus sollen die Gründe für die Ablehnung von Vergütungspakten durch Aktionäre sowie der Einfluss des Abstimmungsergebnisses auf die Vergütungspraxis untersucht werden.

Der Fokus liegt dabei auf den deutschen Kapitalmarkt. Dieser Kapitalmarkt bietet ein natürliches Experiment durch ein Dualsystem und die Möglichkeit einer freiwilligen Abstimmung.
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Beziehungsdiagramm