Öffentlichkeit einer Schriftstellerfamilie. Inszenierung und Repräsentanz der Familie Mann

Projekt: Dissertationsprojekt

Projektbeteiligte

Das mediale, populärkulturelle und wissenschaftliche Interesse an der Familie Mann scheint auch im Jahr 2017 ungebrochen: Fernsehfilme, Briefeditionen, zahlreiche Ausstellungen und Zeitungsartikel belegen, wie nachhaltig die Familie das Bild der „amazing family“, der politisch aktiven Intellektuellenfamilie, in der Öffentlichkeit etablieren konnte.
In meiner Dissertation untersuche ich, wie diese Etablierung vollzogen wurde und analysiere dafür die Repräsentationsstrategien und Inszenierungspraktiken der Familie Mann. Die (Selbst-)Präsentationen der einzelnen Familienmitglieder in Form von autobiografischen oder egodokumentarischen Texten werden einerseits medienübergreifend in ihrer öffentlichen Wirkung, andererseits aus der internen Korrespondenz heraus erschlossen, um die Konstellationen der familiären Öffentlichkeitsarbeit unter Berücksichtigung ihrer publizistischen, politischen und privaten Vernetzungen darstellen zu können. Dabei interessieren mich nicht nur die Strategien der Ruhmesbildung und -verwaltung, sondern auch die Rollen der einzelnen Mitglieder im Familiengefüge. Damit verbunden ist die Frage nach der Ermächtigung, sich als Teil der Familie zu präsentieren – und über sie zu erzählen.
StatusLaufend
Zeitraum01.01.17 → …

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