MULTISURE - Entwicklung multisequenzieller Vorsorgestrategien für grundhochwassergefährdete urbane Lebensräume. Teilvorhaben 3: Kommunikation

Projekt: Forschung

Projektbeteiligte

  • Umweltamt Dresden
  • Dresdner Grundwasserforschungszentrum e.V.
  • Institut für ökologische Raumentwicklung
  • Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
  • Hochschule Zittau-Görlitz (FH)
Das Projekt MULTISURE nimmt sich explizit das Grundhochwasser in den Blick, das heißt, erhöhte Grundwasserstände meist im Gefolge von Oberflächenhochwasserereignissen. Diese richteten bereits in der Vergangenheit erheblichen Schaden an.
Bislang existieren keine methodischen Grundlagen für die Ausweisung der Gefährdung durch Grundhochwasser, für die Ermittlung von Schadenspotenzialen und die Risikoanalyse und -bewertung für den unterirdischen bebauten Raum.
Damit fehlen den zuständigen Gebietskörperschaften und Behörden insbesondere für die Konzipierung, Umsetzung und Kommunikation von Schutzkonzepten und Hochwasserabwehrmaßnahmen die erforderlichen wissenschaftliche Erkenntnisse und Handlungsanleitungen. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung innovativer, für Kommunen handhabbarer Beurteilungswerkzeuge zur Abbildung und Bewertung der Gefährdungen, Schadenspotenziale und Risiken, die sich aus den Wirkungszusammenhängen zwischen Grundwasser, unterirdischer urbaner Infrastruktur und unterirdisch bebautem Raum ergeben sowie deren Kommunikation zwischen Akteuren der Hochwasservorsorge (Kommunen, Behörden) und potenziell Betroffenen (Stakeholder).
StatusAbgeschlossen
Zeitraum01.12.0614.06.10
Art der FinanzierungGefördert durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, Programm "Hochwassermanagement"
Förderkennzeichen oder Vertragsnummer0330755E

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