Medien und klimabewusstes Verhalten. Die Bedeutung des Fernsehens für ein nachhaltiges Alltagshandeln bei Jugendlichen.

Projekt: Dissertationsprojekt

Projektbeteiligte

  • Gesa Lüdecke (Wissenschaftliche Projektleitung)
  • Heinrichs, Harald (Wissenschaftliche Projektleitung)
Der globale Klimawandel ist eines der bedeutendsten Probleme unserer Zeit. Neben der politischen Diskussion über Lösungsstrategien (z.B. die Festlegung von Emissionsgrenzen), geht es in der Klimawandeldebatte zunehmend auch um die gesellschaftliche Transformation der Mensch-Natur-Verhältnisse hin zu einem Ressourcen schonenden Verhalten. Der individuelle Bürger leistet jedoch weiterhin einen großen Beitrag zur Treibhausgasemission. Es müssen Anreize gegeben werden, um auch auf der individuellen Handlungsebene eine Motivation zu einem aktiven und nachhaltigen Verhalten zu schaffen. Im Rahmen dieses Promotionsvorhabens stellt sich demnach die Frage, welche Bedeutung das Fernsehen als gesellschaftliches Leitmedium und individuelle Sozialisationsinstanz entwickeln kann, ein Bewusstsein für die Klimawandelproblematik zu schaffen und Menschen zu einem klimabewussten Verhalten zu motivieren.

Hierfür werden bestehende Formate zur Klimawandelkommunikation im Fernsehen inhaltsanalytisch untersucht sowie Interviews geführt, um sich einerseits von der medialen Seite und andererseits von der rezeptionalen Seite einer Antwort auf die gestellte Frage zu nähern.

Ziel dieses Vorhabens ist es, ein besseres Verständnis für Verhaltensanreize zu entwickeln, um hieraus optimierte Umsetzungsstrategien für eine gelungene mediale Klimawandelkommunikation abzuleiten.
StatusAbgeschlossen
Zeitraum01.04.0831.03.11
Art der FinanzierungPromotionsstipendium der Leuphana Universität Lüneburg