Entwicklung neuer Maße zur Prognose kognitiver Beeinträchtigungen durch Verkehrslärm

Projekt: Forschung

Projektbeteiligte

  • Höger, Rainer (Wissenschaftliche Projektleitung)
  • Svea Mißfeldt (Projektmitarbeiter*in)
Betrachtet man den Status quo der Lärmwirkungsforschung vor dem Hintergrund des zunehmenden Erkenntnisfortschritts in Physik (Akustik), Medizin und Psychologie, so wird deutlich, dass in der gängigen Praxis veraltete Modelle angewendet werden und von der Wissenschaft neue Wirkmodelle formuliert werden müssen (zusammenfassend Forschungsverbund Leiser Verkehr, 2013). Dies wird jüngst auch in einem Statement der bundesdeutschen Umweltminister bei einem Treffen in Konstanz im Mai dieses Jahres deutlich. Hier wurde festgestellt, dass „…die Belastung der Bevölkerung durch Verkehrslärm trotz aller Minderungsmaßnahmen zunimmt und der Lärm die Umweltbelastung mit der höchsten Anzahl von Betroffenen darstellt. Daher muss der Schutz gegen Verkehrslärm deutlich verbessert werden, zumal das bestehende Regelwerk Lücken aufweist und neuere wissenschaftliche Erkenntnisse nicht ausreichend berücksichtigt“ (Umweltministerkonferenz, 2014). Im Rahmen des Kleinforschungsprojekts sollen nach einer Literaturrecherche laborexperimentelle Studien zur Lärmwirkung durchgeführt werden.
StatusLaufend
Zeitraum01.07.1431.12.15
Art der FinanzierungKleinforschungsprojekt aus Mitteln der Leuphana Forschungsförderung

Publikationen