Dynamik, Gründe und Folgen des postindustriellen Wertewandels: Deutschlands Werteentwicklung im internationalen Vergleich

Projekt: Forschung

Projektbeteiligte

Das Projekt ist als deutscher Teil der Weltwertestudie angelegt, die in mindestens 50 weiteren Ländern in den Jahren 2005-07 durchgeführt werden wird. Hierbei handelt es sich um eine Repräsentativerhebung der sozialen, ökonomischen und politischen Wertorientierungen der erwachsenen Wohnbevölkerung in Deutschland - bei Fortsetzung einer seit 1981 bestehenden Zeitreihe. Ziel des Projekts ist eine Bestandsaufnahme des Wertewandels in postindustriellen Gesellschaften. Theoretisch fokussiert das Projekt auf den vielfach konstatierten emanzipatorischen Wertewandel, dessen soziale Triebkräfte (Stichwort: Individualisierung) sowie auf seine Folgen für das zivile Engagement und das Demokratieverständnis der Bürger. Aufgrund des Zugangs zu Vergleichsdaten vieler anderer Länder wird es möglich sein, Zusammenhänge zwischen nationalen Wertedynamiken und institutionellen Veränderungen ausfindig zu machen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf Entwicklungen gerichtet werden, die moderne Demokratien mehr noch als zuvor auf die Selbst- und Mitbestimmungsrechte der Bürger zentrieren (Stichwort: bürgerzentrierte Demokratie).
StatusAbgeschlossen
Zeitraum01.09.1030.06.11
Art der FinanzierungGefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Förderkennzeichen oder VertragsnummerWe 2266/6-1