Beschäftigung von Menschen mit Beeinträchtigung in regionalen KMU

Projekt: Forschung

Projektbeteiligte

  • Braun, Susanne (Wissenschaftliche Projektleitung)
  • Jörg Richter (Wissenschaftliche Projektleitung)
Die gleichberechtigte Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt von Menschen mit Beeinträchtigungen ist ein erklärtes Ziel der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Diese Feststellung ist nicht überraschend. Einerseits kann sie sich auf einen mehr oder weniger greifbaren breiten gesellschaftlichen Konsens stützen, andererseits entspricht sie dem verfassungsrechtlichen Benachteiligungsverbot sowie dem europäischen und internationalen Handlungsauftrag. Darüber hinaus kann sie anhand einer Vielzahl von Aktionen und Initiativen abgelesen werden. Aktuell ist es das Ende 2008 in Kraft getretene Gesetz zur Einführung Unterstützter Beschäftigung, das entsprechende Impulse setzen soll. Das Instrument der Unterstützten Beschäftigung ist ein relativ junges Instrument. Im Gegensatz zu den tradierten Formen eines Nachteilsausgleichs steht im Mittelpunkt ein betrieblicher Ansatz, der berufliche Rehabilitation mit einer veränderten Sichtweise der involvierten Akteure verknüpft. Behinderte Menschen erhalten eine individuelle betriebliche Qualifizierung mit dem Ziel einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Im Vergleich zu außerbetrieblichen Berufsvorbereitungen und -ausbildungen mit den daran anschließenden Übergangsproblemen führt die Unterstützte Beschäftigung zu besseren Lernerfolgen. Darüber hinaus eröffnet sie dem Arbeitgeber die Möglichkeit, integrative Arbeitsmöglichkeiten und die dazu notwendigen Unterstützungsangebote individuell zu entwickeln.
StatusLaufend
Zeitraum01.10.09 → …