Auswirkungen von Meereshöhe, Feuer und biotischen Interaktionen auf die Regeneration subtropischer Bergwaldarten in Zentralargentinien

Projekt: Forschung

Projektbeteiligte

  • von Wehrden, Henrik (Wissenschaftliche Projektleitung)
  • Hensen, Isabell (Wissenschaftliche Projektleitung)
  • Renison, Daniel (Partner*in)
  • Marcora, Paula Ines (Wissenschaftliche Projektleitung)
Der Klimawandel führt weltweit zu einer Zunahme von extremen Störungsereignissen. Ansteigende Temperaturen, stärker ausgeprägte Trockenperioden und Landnutzungswandel werden die Häufigkeit und Intensität von Großflächenbränden in vielen Ökosystemen steigern und zu Änderungen ihrer Vegetationsstruktur, Artenzusammensetzung und Ökosystemfunktionen führen. Unser Projekt widmet sich den Fragen, wie sich nach Brandereignissen Umweltstress und Störungen auf die Regeneration nativer Baum- und Straucharten entlang von Meereshöhengradienten auswirken, und wie biotische Interaktionen und lokale Adaptation die pflanzlichen Reaktionen beeinflussen. Große Teile der zentralargentinischen "Sierras Grandes de Córdoba" waren 2013 ausgedehnten Kronenfeuern ausgesetzt, und wir kombinieren Beobachtungsstudien mit experimentellen Ansätzen, um die Reaktion subtropischer Bergwaldarten auf Wechselwirkungen zwischen Klimawandel, Beweidungsintensität und Pflanze-Pflanze-Interaktionen in einer von Feuern geprägten Landschaft aufzuklären. Wir gehen davon aus, dass die Kombination von Feldstudien entlang gegenläufiger Gradienten von Temperatur und Bodenfeuchte mit Aussaat- und Verpflanzungsexperimenten sowie einem dynamischen Modellierungsansatz zu einem tieferen Verständnis für pflanzliche Reaktionen auf Klimawandel und Störungen führen wird.
StatusAbgeschlossen
Zeitraum01.01.1628.02.17
Art der FinanzierungGefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Ramen einer Sachbeihilfe
Beziehungsdiagramm